Home » Liberia. Eine Amerikanische Mission by Sabine Forkel
Liberia. Eine Amerikanische Mission Sabine Forkel

Liberia. Eine Amerikanische Mission

Sabine Forkel

Published June 5th 2014
ISBN : 9783656658139
Paperback
16 pages
Enter the sum

 About the Book 

Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 2,0, Universitat Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Der atlantische Sklavenhandel brachte bereits im Jahre 1619 die ersten afrikanischen Sklaven nachMoreEssay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 2,0, Universitat Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Der atlantische Sklavenhandel brachte bereits im Jahre 1619 die ersten afrikanischen Sklaven nach Nordamerika. Im Zuge der steigenden Herstellung hochseetauglicher Schiffe, der Expansion der Europaer in Nordamerika und der enormen Ausbreitung der Plantagenwirtschaft in den besetzten Gebieten nahm der Handel mit dem Gut Mensch, das den weissen Besetzern Reichtum und Wohlstand versprach, exorbitante Ausmasse an. Durch die grosse Nachfrage an billigen Arbeitskraften fur die explodierende Wirtschaft in Amerika wurde der atlantische Dreieckshandel zum profittrachtigsten Geschaft des 18.Jh. Dem Sklavenhandelsverbot von England im Jahr 1807 schloss sich auch die USA an. Dies hatte moralisch-humanitare, religiose sowie wirtschaftliche Beweggrunde. Menschenrechtler und Missionare forderten zunehmend auch die Abschaffung der Sklavenhaltung, woraufhin vor allem in den weniger agrarwirtschaftlich gepragten Nordstaaten viele Sklaven freigelassen oder befreit wurden. Zu Beginn des 19.Jh. waren schatzungsweise 10% der 2 Millionen in den USA ansassigen Sklaven befreit. Viele von ihnen waren Nachkommen einer Reihe von Sklavengenerationen, die sich bereits anteilig mit Amerikanern vermischten, und erhielten teilweise sogar Bildung und Forderung durch ihre Herren und Vater. Die Vorstellung einer Massenbefreiung der Sklaven erweckte nicht nur bei den Plantagenbesitzern in den Sudstaaten grosse Bedenken um ihre wirtschaftliche Lage, sondern beunruhigte auch (ehemalige) Sklavenhandler. Einig waren sich die Amerikaner in dem Punkt, dass sich die Schwarzen niemals in die weisse Bevolkerung integrieren liessen. Was macht man nun mit dem Gut, das man anfangs so sehr begehrte und nun nicht mehr gebrauchen konnte, bzw. wollte? Wohin mit den Menschen aus der fremden Welt? Ganz einfach: dorthin zuruck! Die Migration